heute filmgeschichtsprüfung. ich weiss nicht. auswendiglernprüfung. wieso aber fragt ihr was zu "prima della rivolzione"?. da muss man nichts fragen, der film ist einfach nur völlig überbewertet. der regisseur, bertolucci, wäre gescheiter maler geworden, da müsste man sich seine vermeintliche geilheit wenigstens nur in form einzelner bilder = so lange man will, anschauen. ja egal. bertolucci ist weg. aber der rote ist auch weg. ich bin erstaunt darüber, dass der trotz seines häufigen fehlens die prüfung geschrieben hat. auf jeden fall war ich vor ihm fertig und draussen und stand so noch ein bisschen dumm an der tramhaltestelle rum. er kam irgendwann raus ausm RWI und rauchte etwa drei zigaretten. ein baum verdeckte ihn leicht, aber das muss so sein, denn er bewegte sich nicht weiter als einen meter von der tür des RWI weg. ich überlegte: soll ich zu ihm hingehen? wenn ich das täte, was würde ich sagen? und überlegte weiter: nein. ich will jemanden, der weiss, dass er mich will. und mich so auch anschauen und ansprechen kann. leute zu ihrem glück zwingen müssen impliziert ja, dass die zu zwingenden leute a) nicht wissen, dass ich ihr glück bin, b) die leute vielleicht ahnen, dass ich ihr glück sein könnte, aber dumm sind oder eine freundin haben. und eigentlich will ich mit weder a) noch b) noch einer kombiantion von a) und b) zusammensein, geschweige denn einen kaffee trinken. es ist ja schon so, dass man sein glück selbst in der hand hat, aber man braucht gewisse OK-schilder seiner umwelt, um dieses umzusetzen, dieses glück. glück hat bedingungen, ja. und solange diese nicht erfüllt sind, hilft alles spekulieren nichts.
muss jetzt ein bisschen an schicksal glauben.
und er hat ja so eine hässliche, hässliche handschrift.
and there are so, so many fish in the sea. das merkt man aber jeweils erst, wenn man dann mit seinem roten zusammen ist, gell.
all the love in the world but not too much.

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