Dienstag, 20. Mai 2008

die heiligen schriften

make love. manchmal höre ich diesen satz als imperativ in meinem kopf - wie zum beispiel vor einer stunde, wie ich dem hübschesten knaben in meiner näheren umgebung meine nummer in die hand drückte. es war so ein werber-anlass und ich war sowas von nicht-eingeladen. gaffte also ein bisschen durch die halle, trank fruchtsaft und ass gemüse im bierteig. alles in allem sehr profitabel. hätte ich pretty nicht mein kärtchen ins gesicht gestreckt.
ich meine, der hat mich ja schon angelächelt. und angeschaut. ziemlich oft. er war gemäss meiner einschätzung alleine da, ich stand mit zwei wohlfrisierten herren angepisst in der ecke, der ball sollte also mir gehören, oder? oh mein herz. was ich mir adrenalin durch den körper jage. sport ist für feiglinge, die richtig grossen kaliber verteilen visitenkärtchen. er stand schon nicht alleine da! ich musste ein ganzes grüppchen, also eine grüppchen-diskussion interrumpieren, um ihm die heilige schrift zu übergeben. er sagte: "danke." ich rannte weg.
und einen werber so anzumachen ist wie - zu denken, man seie natürlich schöner als scarlett johansson. klar.
make make make. ich bin gespannt.

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