müll in hamburg ist pink
ich habe ein zimmer in hamburg! und was für eines. 24 quadratmeter, parkett, waschmaschine in der küche. nur eine mitbewohnerin. ich kann bäume sehen von meinem zimmer aus. die gegend heisst: altona nord. scheinbar 5 minuten zur uni (wieso glauben leute, mich mit diesem argument überzeugen zu können?). im moment sehe ich hamburg etwasw zwiespältig entgegen: einerseits mit allergrösster freude und zuversicht - aufs neue, ungesehene, ungesprochene. andererseits will ich auf all das schöne, dass ich hier habe, nur schwer verzichten. und weiss: der bedarf danach wird in hamburg nicht schwinden. der wird auch gefüllt werden müssen. von wem und was? man hat angst vor dem alleinesein. man sieht ja hier an der uni die austausche auch immer alleine rumgammeln. irgendwie ist es den hier-studenten zu anstrengend, sich mit ihnen auseinanderzusetzen. denn man weiss: die sind ja schon fast wieder weg. oder: die sprechen ja eh nur chinesisch.die sprache wird bei mir auch nur ein vermeintlich nicht-existierendes problem darstellen. die werden alle denken, ich bin irgendsoein hinterwäldler, tiefstes bayern oder so. und ich werde ja so einen ungesunden patriotismus entwickeln. zürich-mässig. wir kennen das.

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