Mittwoch, 28. Januar 2009

wordpress baby.


I'VE MOVED: electricitycity.wordpress.com

bye bye.

Montag, 26. Januar 2009

the lost art of keeping a secret

whatever you do don't tell anyone.
i love josh homme.
my sister wants to marry bruce, i'll take josh; our family will produce some hot DNA.

cheap and cheerful

die dienerstrasse ist wieder an der dienerstrasse 8004 zrh und ich bin ja sowas von nicht-kielerstrasse 22769 hh.
das wochenende war eine glückliche ansammlung teilnehmender beobachtungen. confetti's volkskundliche aorta pumpte bei rewe (german supermarket) besonders prominent, marie betrieb oenologie auf höchstem niveau (bevor sie sich dazu entschliess, sich in meinem zimmer auf den boden legen und ins koma zu fallen) und ich kriegte simultan zu alledem die neueste zrh-klatscheria. wer-mit-wem's, silvesterberichterstattungen, haarschnitte, sexuelle orientierungen, immobilienmarkt, die sich laufend verschiebende alltags-geographie in der stadt.
erkenntnisse des wochenendes mit confi + marie:
- im weinregal: müller thurgau.
- die kombi medikamente + alkohol funktioniert manchmal nicht.
- "gérard" ist zum teil nicht ganz ungleich "sugimoto"
- lasagne-blätter brauchen (im ofen) lang.
- ingwertee macht mutig und spritzig.
- verteile deine nummer prinzipiell nicht. ab diesem zeitpunkt wird es nämlich persönlich and the beauty dies.
- niemand kennt die zukunft.
- neidklub ist scheisse
- bind dein kind an, wenn du an der elbe auf die fähre wartest.
- männer mit puma-taschen können im gesicht durchaus attraktiv sein.
- gebt confetti grappa.

www.myspace.com/0sebastian0 -> the kills "cheap and cheerful" rmx.
you're stupid baby when you're sane.

amor y sombra.

Dienstag, 20. Januar 2009

the airporteur

comfort food.

war heute bisschen schön draussen. und meine mitbewohnerin hat die küchenfenster geputzt. das heisst es kam auch effektiv schönes licht in the apartment. aber heute wollt' ich gar nicht gross ins licht gucken, meine augen waren müde vom dvdschauen und besser aufgehoben hinter zwei fetten, schwarzen gläsern.
ansonsten war ich der vollständigkeit halber auch heute wieder komplett unproduktiv. das bisschen geld, das ich mit staubsaugen und quittungenschreiben verdient habe, ist in orangen und suppengemüse investiert, das bett ist nah, der oil-free-eye-makeup-remover auch, und damit gute nacht.
morgen grosses visitentum aus zürich! live from dienerstrasse baby. bringing some real husteling to this coldcold city.
i'm so excited.
xxxx

Sonntag, 18. Januar 2009

easy tiger

it’s all about brain-cojones.

fuck chronological correctness. in a cool world, there is nothing to be lost.

people think that giving away their bodies at an early stage of encounter is spoiling the affair. or that - rather - it is too easy that way. this i can understand up to a certain degree. sometimes not having sex is the better sex after all. in movies. but that’s just not me. i do things and i regret them. i think it’s human to give in. yes, in a cool world, there’d be nothing to lose. neither pride nor youth nor virginity.

iceland

mittwoch in drei wochen zurück nach zürich. ich habe hier nichts gelernt und selten geschlafen. ich habe hier eine sprache gesprochen, die niemand versteht. ich habe in den seminarien und vorlesungen überdurchschnittlich geniale schuhe angehabt. ich wundere mich jetzt schon darüber, wie sich das bild dieser stadt in retrospektive wandlen wird. denn das wird es.
ich wundere mich, ob ich die hamburger verkehrsverbunde nach dem 11. februar jemals wieder benutzen werde.
nee.
die buben hier können nix als gucken und die mädchen hier sind mir nicht aufgefallen.
in zürich ist das einfach: da ist die langstrasse und da ist die badenerstrasse und an sonnigen tagen ist da dieser fluss.
et voilà.

ice ice baby from the elbe today.

Montag, 12. Januar 2009

indulgence

eat drink man woman.

es dauert immer zwei tage, um sich von nachtaktivität zu erholen. beziehungsweise nehme ich mir diesen satz als legitimation, weshalb ich immer noch nicht in der bibliothek sitze. sondern zu hause, the bed, the breakfast, the youtube, the newspaper. geld würde mich so glücklich machen.
aber dank historisch verwurzelter christlicher implikation auf die gesellschaft darf ich nichts geniessen, ohne dafür gearbeitet zu haben. alles muss man sich verdienen. zu einem absoluten genuss gehört immer auch eine quasi moralische freiheit.
das wissen halbgescheite ja auch in ihren unreflexivsten momenten über sich selbst. wie man ein schlechtes gewissen hat, wenn man ein bier trinken geht anstelle das schlusswort zu schreiben. et cetera.

so much for monday morning wisdom, make it a good week! change!

Sonntag, 11. Januar 2009

saturday night and sunday morning pt. II

i left the apartment yesterday, midnight. i had been very tired all evening, from doing nothing all day. but good souls are a good argument and so i left the apartment at midnight. walked to the train station with 40 euros in my pocket and a handful of expectations.
i just got home from a weekend odyssey. tired as hell. gone the 40 euros, but my heart and head filled with things i wish to remember for quite a while.
this is a good city. it's a painfully good city when i am enjoying myself.
but then i think of the enjoyment's backdrop and even the good souls can't help me there.

for now let's call it a weekend.

Samstag, 10. Januar 2009

hours

you can't always get what you want, but if you try sometime, you find, you get what you need.

heute elbe bisschen zugefroren. das muss ich mir morgen anschauen gehen, endlich jemand, der so fühlt wie ich!
ja und abgesehen vom betreiben meiner lustigkeit habe ich heute einen französischen film ohne untertitel geschaut, eine gänzlich fruchtlose angelegenheit. nee. und allgemein sehr unproduktiv, der tag. krass, wie ich es schaffe, tage einfach so an mir vorbeiziehen zu lassen. voilà. noch einer. und noch einer. und hier noch einer. fuck days. gewisse stunden sind einfach schneller als andere.

Sonntag, 4. Januar 2009

céline

little silver, new jersey, a week ago

pour que tu m'aimes encore. ich höre wiedermal ein bisschen céline dion. ihre französischen sachen sind nice pop. ich hatte mal ne geile live-cd von der alten. die hat doch ihren 20 jahre älteren manager geheiratet undsoweiter.
morgen geht alles wieder los. mein magenknurren in der bibliothek und in der vorlesung, die verirrungen in der bibliothek, das warten vor kopiergeräten, das denken an handschuheschirmschalmützeplastiksackhandcremetaschentücher vor jedem ausflug an die uni hh. morgendliche busfahrten mit namenlosen menschen, die suche nach gutem essen, emails an dozenten, staubsaugen nach ladenschluss, dieses fürchterliche treppenhaus, deutsches fernsehen ist gaggi, ich hasse meinen haarschnitt, soll ich mich heute abend alleine betrinken, finde ich diese stadt ok oder nicht ok, die frage nach der route (überallhin), die wahl der mensa, die wahl des copyshops, das aufladegerät für den laptop nicht vergessen, endlich staubsaugen, endlich kofferauspacken (oder nicht), merkblätter der institute für korrektes arbeitenschreiben, sternschanze, altona, dammtor, welcher supermarkt ist am nähesten von hier?

Samstag, 3. Januar 2009

some cities




du gehst in eine andere stadt. geil. pack deine sachen. verabschiede dich. lass alles zurück, sei erlöst. mutig, stolz und stark. gehen ist einfacher als ankommen. man verlässt eine situation, mit der man vertraut ist. oder auch jemanden, mit dem man vertraut ist. wo man anschliessend ankommt - in einer unkontrollierbaren, unvertrauten, neuen situation. so richtig die entscheidung war, zu gehen, ankommen ist immer unberechenbar.
stell den koffer ab. hier bist du. dafür hast du dein altes leben eingetauscht. im ende wohnt man in einem zimmer, in einem bett, nicht in einer stadt. im ende kommt man immer durch eine tür und schliesst hinter sich ab. schliesst die stadt aus, in die man gezogen ist. die man als abstraktes überdings vor augen gehabt hat, aber das nichts zu gutem schlaf beitragen kann.
städte sind austauschbar. sie sind alle gleich. sie bestehen aus infrastrukturen, klischees, gebäuden, wasser. menschen, die sich dieser infrastrukturen bedienen, die klischees bestätigen, in den gebäuden wohnen und arbeiten, am wasser joggen oder fressen. kommt also jemand in ne andere stadt. neu. geil. anders. ein neuer konsum. ein neuer zapfhahn, neue gerüche, treppenhäuser riechen überall anders. aber das spielt keine rolle. da ist diese andere stadt. da bist du. ihr habt nichts miteinander zu tun.

public relations

hamburg

i am so glad it's january.