Donnerstag, 29. November 2007
a girl needs calories
und schuhe und eine badewanne und tulpen und tampons und fussreflexzonenmassagen und sport-bhs und roten lippenstift und ein fahrrad und transparente unterwäsche und einen koffer und teller zum zerschlagen und einen hauptbahnhof und eine bohrmaschine und leuchtstifte und einen persönlichen entsorgungskalender der stadt zürich und einen usb-stick und einen schuhmacher und vorhänge und a good hair life und eine wegwerfkamera und nagellackentferner und kaffee und vollrahm und schlagsahne und käse und brunch und clive owen in "closer" und briefmarken und ein dänisch-wörterbuch und bloody maries und lederhandschuhe und lack-alles und geile dozenten und google und flughäfen und baustellen und die neunziger und die 33 und gute seelen und idioten und ehebrecher und einen guten scheidungsanwalt und den new point und trentemoller und aspirin und haarfärbemittel und wasserlösliche mascara und die hardbrücke.
Samstag, 24. November 2007
da war keine packungsbeilage beigelegt!
die fetten jahre sind geil.ich weiss ja ganz genau, was passiert, wenn ich zuviel trinke. deswegen überrascht mich meine akrobatik von vergangener nacht nicht. gestern ist den marien, kitty und mir einfach eine besonders hübsche synchronität den alkoholpegel betreffend (und auf die ganze nacht verteilt betrachtet) gelungen. mirakulös fast, fanden wir uns zu trentemoller im wohnzimmer zusammen um unsere unsportlichen körper gegen das parkett zu klatschen. ich lernte einen rothaarigen bühnenbildner kennen, der meinen ersten mann - mercuzio - kennt und martini bianco aus der flasche trank. ich wusste, es würde ein taktvoller zug sein, mich mit ihm anzufreunden. hoffentlich kann er meine nummer lesen.
dann die sache mit dem physiker und das fürchterliche, fürchterliche erwachen. ich bin immer noch in der rekuperation. vodka ist eine schlampe.
jetzt putz ich das bad flitzirutschi.
damit ich nicht so verschwendedeinejugend.ch
mein herzblut spritzt euch ins gesicht.
gute nacht.
Donnerstag, 22. November 2007
Mittwoch, 21. November 2007
evite ser el proximo
il faut amuser la bouche!ansonsten ist es schon dunkel draussen, ich freu mich auf die 33 nachher. trentemoller und ich verbringen einsame stunden im seefeld. vorher war grad die kitty da und wir haben über unsere uni-liebschaften geredet. in unserem fall heisst das: manchmal schwatzen wir im proseminar mit männern, manchmal auch nicht, aber wir bilden uns auf jeden fall ein, dass sie auf uns stehen. genauso wie wir uns einbilden, dass wir auf sie stehen. das darf theoretisch gar nicht sein, denn: a) sie sprechen (zum beispiel) einen anderen dialekt, b) sie haben (zum beispiel) keinen bartwuchs, c) sie sind arrogante arschlöcher, d) sie tragen (zum beispiel) freitag-taschen, e) sie tragen (zum beispiel) polo-pullis. die schlussfolgerung: die uni muss uns sehr, sehr langweilen.
wir sind echt dazu verdammt, in jeder situation nach dem next best thing zu streben. oder bin das nur ich? wenn man eine beziehung eingeht, tut man das also nur, weil man glaubt, auf einen sehr grossen raum bezogen the best thing gefunden zu haben. bis man des anderen belehrt wird. bis man sich selbst eventuell den raum erweitert (man fährt nach kopenhagen) oder man eine schicksalhafte begegnung macht, der dem bisherigen "best thing" seines territoriums (also dem freund, der freundin) konkurrenz macht.
it's a bitch.
Sonntag, 18. November 2007
i am the highway
im slavischen seminar lauern viele perverslinge.liebes team, willkommen im sonntagsclash, heute moderiere ich, wie könnte es anders sein, denn wie ich dem jürg gestern an der klassenzusammenkunft erklärt habe, geniesse ich etwas wie eine natürliche autorität. ergebt euch! es ist sonntagabend und die stimmung ist rundherum ein federbeschmücktes lila herzilein. ich habe vorhin an der langstrasse meinen tutor gesehen, bei dem ich morgen in der herrgottsfrüh einen super kurs besuchen werde. leider ist es nicht einer jener tutore, der in meine "juror tutor crème d'or"-sammlung reinpasst. wie ich eventuell schon erläutert habe, ist der montagmorgen-tutor der mit dem schwedischen fussballnationaltrikot und den darunter sich abzeichnenden zwei brustwarzenpiercings.
ja, die langstrasse war eine von vielen stationen, die kitty und ich heute abend besucht haben. unser allsonntagabendliches pläuschle wird bald im züritipp aufgeführt werden. es ist eine perle in meiner tristen alltagskultur. wir jammern meistens, kitty und ich, sonntagabend, und essen dazu pizza für 7.90, dann gehen wir hand in hand auf stadtrundfahrt und treffen hie und da einen unserer zahlreichen ehemänner, die wiedereinmal mit anderen tussis unterwegs sind, schauen darüber hinweg und trinken eine heisse ovi. heute abend hat sich an dieses programm noch ein besuch der waschküche angeschlossen, wo ich meinen mitbewohner traf, der ganz dringend aufs klo musste und mich also alleine unter der badenerstrasse zurückliess. ich weinte, raffte mich auf, beendete meine sportwäsche und kletterte ganz langsam die treppen zur wohnung hoch, in der hoffnung, javier - der fiktive argentinische architekturstudent - würde aus seiner fiktiven wohnung heraus- und in mich hineinstolpern. la boca = der mund.
salut und danke fürs zuschauen, morgen moderiert wieder die hunziker.
Donnerstag, 15. November 2007
floralp

in winterthur hat's gewindet.
zum glück bin ich nicht mehr da. die kurzfilmtage waren schlecht organisiert, mein lippenstift hingegen nicht. der einzige mensch, der mich am festival interessiert hat, war der juror. der eine juror. nicht der finnische, der schweizer juror. not a sweet face, not a pretty face, but a good face. und eine schöne art. und eine grusige freundin, natürlich, wenn das seine freundin war mit ihm in der bar. kurze haare und zu burschikos. ich guckte über die trennwände hinweg zu ihm rüber, weinend, weil ich den text nicht verstand, den ich da las, für die uni. er schaute rege zurück, grüsste mich später auch im gang, als wir alleine waren.
er ist eine öffentliche person, es wäre nicht schwierig, ihn ausfindig zu machen.
aber ich lass ihn in ruhe. er braucht mich nicht. und ich habe jetzt eh grad zuviel schlagsahne gegessen und bin somit zu dick für ihn geworden. aber: es ist einfach die allerbeste idee, schlagsahne im kühlschrank zu haben, allzeit. es macht mich sozusagen glücklich, schlagsahne in meiner reichweite zu haben. dick und glücklich - das eine geht nicht ohne das andere.
und der kreative input des tages kommt aus dänemark: www.myspace.com/faggetfairys
über faggetfairys.blogspot.com kommt ihr zu einem ART REBELS link: anschauen! und wir dachten, wir hätten hirn.
mal schauen, was das gebäck der marie mit mir anstellt. wenn ich in zehn tagen nichts neues gebloggt habe, bitte massnahmen ergreifen. (diese massnahmen beinhalten nichts, was man im beate uhse kaufen kann - gerne ein anderes mal!)
Mittwoch, 14. November 2007
ich bin das produkt
bestätigte ich, nachdem mich der tessiner sprecher gefragt hatte, ob ich das produkt sei oder von der agentur.
ich gefiel mir als "das produkt", ich erfülle nämlich viele attribute auch, die ein produkt erfüllen soll, wenn es auf den markt kommt.
ihr auch, oder? wir sind alle massentauglich, wenn's sein muss, und es muss die meiste zeit sein. musste zum beispiel heute sein, als ich mit einer thurgauerin diskutierte.
jetzt ist es dunkel draussen und hier hat's nichts zu essen. deswegen trinke ich übersüssten sirup und google menschen, die nicht einmal wissen, wie ich von hinten aussehe.
ansonsten werde ich von philosophie-studenten ignoriert, confetti ist krank und die marie - ja was macht die marie? kitty arbeitet viel und hat im internet ein verschollen geglaubtes video von ihrem ehemann gefunden. wenn ihr es auch sehen wollt, gebt bei youtube.com "dr. alban" ein. ist er nicht schnüsig?
so, jetzt wird noch eine halbe stunde mit tontechnikern telefoniert und dann mach ich hier den laden zu, bonne soirée und liebesgrüsse aus der pfütze neben dem see.
ich gefiel mir als "das produkt", ich erfülle nämlich viele attribute auch, die ein produkt erfüllen soll, wenn es auf den markt kommt.
ihr auch, oder? wir sind alle massentauglich, wenn's sein muss, und es muss die meiste zeit sein. musste zum beispiel heute sein, als ich mit einer thurgauerin diskutierte.
jetzt ist es dunkel draussen und hier hat's nichts zu essen. deswegen trinke ich übersüssten sirup und google menschen, die nicht einmal wissen, wie ich von hinten aussehe.
ansonsten werde ich von philosophie-studenten ignoriert, confetti ist krank und die marie - ja was macht die marie? kitty arbeitet viel und hat im internet ein verschollen geglaubtes video von ihrem ehemann gefunden. wenn ihr es auch sehen wollt, gebt bei youtube.com "dr. alban" ein. ist er nicht schnüsig?
so, jetzt wird noch eine halbe stunde mit tontechnikern telefoniert und dann mach ich hier den laden zu, bonne soirée und liebesgrüsse aus der pfütze neben dem see.
Montag, 12. November 2007
enemies come closer
freunde. ich kehre nach einer zeit der selbstsuche zurück zum laptop: wer bin ich denn nun?
diese frage beantwortet euch gerne der mann, der gestern im 3-tram war: sie trug eine fellmütze und roten lippenstift.
das marienkränzchen heute war delightful und sehr ausländisch. wir hockten mit diesen herren über sechzig und diesen bauarbeitern in einer seitenstrasse des seefelds neben einer tankstelle und es war paris. marie fand spass daran, ihre gesichtsmuskulatur in ganz neue gefilde einzuführen. confetti schaute begleitend zu unserem kafiklatsch lächelnd ihre brüste im wandspiegel an. die bedienung haben wir in einer talkshow angemeldet. thema: ich bin zu nett für diese welt.
das marienkränzchen und the kitty feiern im moment das stadium "nein, unser leben ist nicht langweilig". ein bisschen krankhaft. wir haben alle zu viel zu tun. wir sind zu weit weg voneinander, das seefeld und albisrieden und die uni: HELIKOPTER! dass trams zu langsam sind, wissen wir, aber dass sie doof sind, haben wir heute festgestellt. man fährt an diversen hübschen und interessanten teilnehmern des weltgeschehens vorbei und ist dabei eingeschlossen im tram, der soundtrack: schreiende kinder und im moment auch russische spesenabrechnungen.
jetzt muss ich mich in eine zumutbare garderobe schmeissen, denn ich habe heute zu tun: mann aus 3-tram finden und ihm sagen, dass ich ihn liebe.
wünscht mir glück.
diese frage beantwortet euch gerne der mann, der gestern im 3-tram war: sie trug eine fellmütze und roten lippenstift.
das marienkränzchen heute war delightful und sehr ausländisch. wir hockten mit diesen herren über sechzig und diesen bauarbeitern in einer seitenstrasse des seefelds neben einer tankstelle und es war paris. marie fand spass daran, ihre gesichtsmuskulatur in ganz neue gefilde einzuführen. confetti schaute begleitend zu unserem kafiklatsch lächelnd ihre brüste im wandspiegel an. die bedienung haben wir in einer talkshow angemeldet. thema: ich bin zu nett für diese welt.
das marienkränzchen und the kitty feiern im moment das stadium "nein, unser leben ist nicht langweilig". ein bisschen krankhaft. wir haben alle zu viel zu tun. wir sind zu weit weg voneinander, das seefeld und albisrieden und die uni: HELIKOPTER! dass trams zu langsam sind, wissen wir, aber dass sie doof sind, haben wir heute festgestellt. man fährt an diversen hübschen und interessanten teilnehmern des weltgeschehens vorbei und ist dabei eingeschlossen im tram, der soundtrack: schreiende kinder und im moment auch russische spesenabrechnungen.
jetzt muss ich mich in eine zumutbare garderobe schmeissen, denn ich habe heute zu tun: mann aus 3-tram finden und ihm sagen, dass ich ihn liebe.
wünscht mir glück.
Sonntag, 4. November 2007
280
im moment habe ich die allerwenigste lust, hier was reinzuschreiben. aber ich tu's für die disziplin.
die hatte ich vor allem gestern! ich bin stolze kopfschmerzenfreie ex-gastgeberin der gestrigen boum. und es war langweilig. nüchtern zu bleiben ist himmeltraurig. entweder ich geh nie wieder an eine party oder ich trinke das nächste mal auch in kombination mit antibiotika.
die hatte ich vor allem gestern! ich bin stolze kopfschmerzenfreie ex-gastgeberin der gestrigen boum. und es war langweilig. nüchtern zu bleiben ist himmeltraurig. entweder ich geh nie wieder an eine party oder ich trinke das nächste mal auch in kombination mit antibiotika.
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