Freitag, 31. Oktober 2008

god what have i been drinking

candy in hamburg

well well. today i helped my bloody soul by just leaving the apartment. i think why i am feeling like a big bottle of nothing these days is because i haven't been out in some while. i've been in for two weeks. no cafés, no wandering around, no harbour. no park.
my flatmate made a delicious mango-carrot soup this evening. for my taste a little too much ginger, but don't ask me because i'm very sensitive to ginger. except in ginger ale.
they played "love is hell" (the album) in the café where i sat today. that's when i realized that other people can't be so bad if they play ryan adams at 1:00 pm in a nearly-empty café.

love.

Donnerstag, 30. Oktober 2008

cookiecutter

cookies in denmark

Mittwoch, 29. Oktober 2008

food court and sebastian

oh when will i ever have eaten enough.
das war der beste salat ever. mit pistazien und mandeln drin, kresse, jungblattsalat, bohnen, peperoni. in einem café gegenüber dem jungen, der mir einen tag später die haare schneiden sollte. sebastian hiess der. matrosenstolz. er schnitt mir die haare etwa fünf centimeter zu kurz. griff eben kräftig zu. locken täuschen.
oh ich esse nur noch kürbis! im ofen. mit bisschen olivenöl, salz, pfeffer, rosmarin. ich hab einen tollen kürbis erwischt anderntags. schmeckt wie süsskartoffel wenn man ihn backt.
ich würde so gerne besser kochen können. das ist eigentlich alles, was ich tun will. waschen, schneiden, schälen, schrubben, hacken, garen, braten, backen, kochen, klopfen, rühren, schwingen. essen. es gibt so ne koch-ästhetik. die schönheit des zubereitens. auf allen sinnebenen. ich liebe den prozess. und ich hasse es, wenn er zu ende ist. jedes mal, wenn ich fertig gegessen habe, könnte ich gradwieder von vorne mit zubereiten beginnen.
es ist das erste, woran ich denke, wenn ich aufwache. müsli, joghurt, apfel, honig, banane, milch, kaffee, toast, cream cheese. freu mich auf morgen früh.

love and good night.

Dienstag, 28. Oktober 2008

top 5 songs for exactly this evening


1. starsailor - tie up my hands
2. madonna - secret
3. interpol - untitled
4. radiohead - fake plastic trees
5. apparat + ellen allien - way out

Montag, 27. Oktober 2008

indulging in the nothing

me and the city

it feels like sunday, this evening. it is pitch black outside and the lighting in my room looks like a bonfire's.
i've been in and out of my pyjamas the whole day - the one time i went out to get something done i got caught in a freezing rain and came running home. let hot water run over my broken hands and said goodbye to my mascara. once you decide on staying in (for the rest of the day), being home and alone feels perfect. close to perfect. because you've settled on something. settled on being home, in hoodies and around coffee, laptop on and off, bathtub full, tv program memorized, gazing out of my dirty windows.
now listening to the radio dept.. swedish band with song titles so simple so great: "i wanted you to feel the same", "someone else", "the worst taste in music", "where damage isn't already done".
i should be doing everything else.
but everything else bores me.

love to nothingness.

Sonntag, 26. Oktober 2008

my friend the night

so schaut es aus, wenn ich die sache mit dem clubeinlass selbst in die hand nehme.
gestern golden pudel. club direkt am hafen. drinnen schaut er aus wie die rote fabrik von aussen. the music was hot und ich habe sogar ein paar holländer sichergestellt. vodka und apfelsaft und zwei nette buben mit beeindruckenden schuhwerken.
wä ich hab dem dj sein bier geklaut und getrunken. und ich habe einen koch kennengelernt. und ich habe eine zigarette geraucht. und ich kann mich eh an praktisch nichts erinnern, das nach 02:30 passiert ist.
the dirty youth erfolgreich umgesetzt, hundert punkte für mich!
yeah and i miss you being part of my drunkenness and have a happy zeitumstellung.

Freitag, 24. Oktober 2008

a cut is a cut is a cut

hier gehe ich nicht einkaufen.
yeah und ansonsten sind die vorbereitungen für meine hochzeit mit banger-boss busyp in vollem gange. kitty, willste vielleicht auch gleich mitmachen und wir funktionieren die sache zu ner doppelhochzeit um? fragste mal den philippe und rufste mal die herrera an und ich lass ne moschee an die synagoge anbauen.
heute ist nichts-tag, denn ich habe weder uni noch muss ich arbeiten. man hätte ja jetzt schon was zu tun, so studiertechnisch mit reader und so, aber ich glaube ich passe. habe noch das ganze wochenende zeit, um mein alibi-leben nicht sterben zu lassen.
heute will ich wiedereinmal hamburg-tourismus machen mit ganz viel herumgeradele und kafiklatsch. am abend dann, es ist schon beschlossen: dirty dancing. seit ich vorgestern "be my baby" von den ronettes am radio gehört habe, hat mich eine überwältigende lust nach patrick swayze und jennifer grey in american apparel gepackt.

have a happy weekend.

the ronettes: http://www.youtube.com/watch?v=CiwbabGKwjM
in diesem sinne auch: http://www.youtube.com/watch?v=x43vK0k6A2I&feature=related

Dienstag, 21. Oktober 2008

the heart is deceitful above all things


konnte den film leider nicht zu ende schauen weil the disc too fucked up.
aber eigentlich wiederholt der film immer wieder eine einzige handlung.
ganz, ganz verstörender film. aber gut.
regisseurin = hauptdarstellerin
und der titel klingt like no other.

trailer:

http://www.youtube.com/watch?v=ImPbreJlgOA&feature=related

so little love.

ok: die uni.
man ist ja volkskundler und so mit einem EQ von 189 versehen. teilnehmende beobachtungen sind in meinem speziellen fall nicht nötig, denn ich weiss schon wer du bist, bevor du mir dein gesicht zuwendest.
also diese menschen, die mit mir studieren. liebe confetti, ich würde das hier so gerne mit dir erleben. du kennst die spezialisten am institut für volkskunde in zürich und du kennst gisela und kathrin und silvan und agi und die piraten. UND ALLES DAZWISCHEN. leider - so musste ich heute in der mediengeschichte feststellen - besteht hier die ganze studentenschaft aus DEM DAZWISCHEN. diesem gefusel, diesen esprit-taschen, diesen h&m-klassikern, diesen longchamp- bis nici-etuis. also es war nichts fürs auge. der dozent ist super und der macht das brilliant, welcome to germany, aber die buben und mädchen, die da mit mir dem knut hickethier (welcome to northern germany) zuhörten- ähm, nein.

ja nu. hamburg ist halt doch noch nicht skandinavien.

love.

Sonntag, 19. Oktober 2008

sunday glory

hello and do the right thing

does the world know i exist?



coffee always helps

on sundays the world doesn't know i exist.
the jungle is called my bed, the jungle is called youtube and it's all about making good coffee and finding the perfect soundtrack to this completely useless day.

though i am very much looking forward to tomorrow's topic: 14:00-18:00 "museum - ist doch keine kunst." yeah yeah yeah.
from time to time, i make the right decisions.

Freitag, 17. Oktober 2008

bang bang

fucking off

welcome to the weekend.
it started yesterday, really, so sorry for the delay.
me: want to be as hot a producer as the kiddos at ed banger + kitsuné. i hate the bitches. they're so successful. and i hate that they fucking deserve the success.
i want to promote genius things. music and faces. pretty, beautifully painful things. i want to evoke permanent orgasms in other people. you know the bang you get out of a greatgreat electro-track while nicely drunk?
bang bang bang.

but: i am staying home tonight. because i know that part of the weekend never dies.

justice for sebastian

über die musik die ausm hause banger kommt:
"es geht um nicht weniger als den permanenten orgasmus." (aus intro)

gut getroffen.

Mittwoch, 15. Oktober 2008

season's greetings.

oh i miss my rocknroll.

heute länderspiel: deutschland - wales. so fucking uninteresting. wobei es mich nach kurzem überlegen doch gewaltig nach den walisischen fussballerfrisuren lüstelt. ein volkskundler-blick wert.
heute frühstück mit ali. im zusammenhang mit volkskunde hat er den chiste del ano gebracht: "ah, du studierst doch vogelkunde, stimmt's?!"
und wie ich vogelkunde studiere.
like a polaroid picture.
hamburg sieht heute aus wie alle bewässerungsanlagen der welt plus bunkergrau. ich leg mich also so richtig in meinen kapuzenpulli rein und höre unaufhörlich - danke jean - die neue kings of leon. der sänger klingt langsam wie gavin degraw, und das ist gut so, denn die band klingt nicht nach gavin degraws band. (pop in ehren, gavin find ich auf seine weise auch gut.)
lustig: heute spielt - gemäss jean - eskobar im x-tra (check out my supersisters supersite: monday-night.ch). heute spielt auch heather nova in der grossen freiheit hier in hamburg. connection? die haben ja zusammen "someone new" aufgenommen. herziges lied, eigentlich ein scheisstext, aber der titel "someone new" kann man schon so stehen- und gelten lassen.
yeahyeahyeah.
ali sieht so gut aus. so gut. so so gut. so toll. so reizvoll. ich hätte ihn nicht schöner schaffen können. ich möchte mich so gerne in seinen schoss setzen. und mich nach hinten fallen lassen. und dabei kings of leon hören. wobei er mit dieser wahl nicht einverstanden wäre, he ain't indie.
haben heute wieder über sojamilch geredet.
und er hat "yeah baby" zu mir gesagt. hilfe und yeah baby.

love.

Donnerstag, 9. Oktober 2008

nix is fix

menüplan

nix krawall + remmi demmi! mich hat das hamburger pisswetter in die knie gezwungen, et voilà trinke ich nun untergebenst "atme-dich-frei"-tee. heute ein kleiner ausflug an die uni für organisatorisches, aber ich fühlte mich schon nicht ganz wie sich eine elektra fühlen sollte.
morgen muss ich doch den grolli behausen! eine gute mutter sein! das geht nicht in diesem zustand.

plan:
hören: alaska in winter, ryan adams, immer wieder "i believe" von simian.
sehen: volle pulle deutsches fernsehen. "mein neues zuhause" bis "das perfekte promidinner"
essen: da ist noch pumpernickel.
trinken: wie gehabt, fenchel-salbei-kraut, das unter dem namen "atme dich frei" verkauft wird.
spüren: nicht sehr viel.
riechen: nichts.

http://www.myspace.com/alaskainwinter (den hab ich live gesehen hier in einem irrenhaus, das sich baracke nennt, das sich "astra stube" nennt, unter einer sbahn-brücke platziert ist und: der sänger (he is the band) war ja so besoffen und so toll. it was love.)

zürich kann kommen!

Mittwoch, 8. Oktober 2008

smile like you mean it



things look the same everywhere

helden des tages: ryan adams + dr. oetker.
ryan adams für "la cienega just smiled" und dr. oetker für "dessert wölkchen".
später werde ich meine aufmerksamkeit einem dritten herrn schenken: eli stone. auf pro 7 ab 20:15.
oh the night here comes again! und morgen ist schon wieder donnerstag. ich werde mich einmal mehr mit giftstoffen in meiner eh schon beschränkten denkfähigkeit behindern. dies wird zu einem buben namens max oder simon oder christian oder lars ins näscht führen und zu einem kräftigen griff nach seinen geschlechtsteilen beziehungsweise alka seltzer (in dieser präzisen reihenfolge). jaja bälle und tabletten bestimmen den tag! freitag reist dann der grollimund an und ich muss mich wieder benehmen schrägstrich hämbe-tourismus und so. museen sind komplett ausgeschlossen, lieber grolli, wir werden die fähre nehmen und dann vier tage kaffeetrinkend platonische freunde sein.
mir ist schlecht, ich hab heute zu viel soya-lattes getrunken.
das ist beispielhaft für meine aggressivität gegenüber dingen, die ich zu mögen beginne. ich übertreibs grad und dann wird mir übel von. selber schuld.
also: überlegt zwei mal, bevor ihr noch einen soya-latte bestellt!
kommt alle nach hamburg!
make love, eat healthy!
xxx

Dienstag, 7. Oktober 2008

ali

ich könnte meine einträge auch nur noch mit männervornamen betiteln. geht ja in jedem scheissgekritzel um einen anderen scheisszeitgenossen. ich find mich ja selbst völlig lächerlich in diesem männerzirkus, der eigentlich keiner ist. ist mehr museum. bisschen anschauen, eventuell darüber nachdenken, anfassen, wenn keiner schaut. manchmal sind die männer in der ausstellung sogar in glasvitrinen gepackt und sie lassen sich nur durch einen sinn wahrnehmen.
ali heute hat gut gerochen, seine brust gegen meine hat sich wie die heimat angefühlt beim tschüss-sagen und ich find ihn sehr gutaussehend. er trägt so ne architekten-brille, plugs, eine mütze und sieht am rest seines körpers aus wie brooklyn baby. seine prominente gesichtsbehaarung fällt rot aus, der rest aufm kopf ist braun, er hat sich gestern eine schatztruhe in regenbogenfarben auf seinen innenarm tätowieren lassen. mich in die mensa der uni hamburg zum essen ausgeführt um mich danach mit einem soy-latte nach soy-lattes süchtig zu machen (der war soso gut!).
ja nu.
i wonder if i'll ever see you again. der spruch kommt mir krankhaft bekannt vor.
ich bin gedanklich schon ziemlich schlampig unterwegs.

so high so low much low from the north,
peace and dollars and: love.
elektra.

Donnerstag, 2. Oktober 2008

auto pilot

home is where the stadelhofen is.

saletti mitenand.
die jugend ist dreckig aber auch ein bisschen trivial in ihrer sinnsucherei.
ok, gestern premiere: geht man mit einem jungen kaffeetrinken etc. und wird dann mal eben beiläufig im gespräch als "eyalte", "eydicke" oder "eysüsse" angeredet. "eydicke jetzt lass aber mal sein mit deinen vorwürfen, ja?". ja die norddeutsche sprachkultur macht das leben besser.
also der pole war ja schon oft genug arschloch aber gestern - ja - hat er alles wieder wett gemacht (ich bin so einfach zu knacken. knackt schon gar nichts mehr. ich bin einfach offenes gewässer quasi. kacke.). das problem hier ist aber auch nbisschen, dass ich nie wirklich wütend auf ihn war. das gefühl hiess jeweils eher "enttäuschung".
wir waren auf ner fähre gestern. kann man ein bisschen aufm hafen rumtuckern, supertoll, alles gratis beziehungsweise hamburger verkehrsverbund. das wetter war krassapokalyptisch! hat super zusammengepasst. der vibe des hafens kommt erst richtig geil rüber, wenns auch regnet und grau ist.
ich steh also so in roca wear quasi vor dem dock 11, das schätzungsweise dreimilliardenmal grösser ist als ich und hab die elbe oder alster im gesicht, neben mir steht der pole und denkt sich weissgottwas und es ist schön.
hamburg ist gut zu mir im moment.
liebe nach zürich.