saletti mitenand.
die jugend ist dreckig aber auch ein bisschen trivial in ihrer sinnsucherei.
ok, gestern premiere: geht man mit einem jungen kaffeetrinken etc. und wird dann mal eben beiläufig im gespräch als "eyalte", "eydicke" oder "eysüsse" angeredet. "eydicke jetzt lass aber mal sein mit deinen vorwürfen, ja?". ja die norddeutsche sprachkultur macht das leben besser.
also der pole war ja schon oft genug arschloch aber gestern - ja - hat er alles wieder wett gemacht (ich bin so einfach zu knacken. knackt schon gar nichts mehr. ich bin einfach offenes gewässer quasi. kacke.). das problem hier ist aber auch nbisschen, dass ich nie wirklich wütend auf ihn war. das gefühl hiess jeweils eher "enttäuschung".
wir waren auf ner fähre gestern. kann man ein bisschen aufm hafen rumtuckern, supertoll, alles gratis beziehungsweise hamburger verkehrsverbund. das wetter war krassapokalyptisch! hat super zusammengepasst. der vibe des hafens kommt erst richtig geil rüber, wenns auch regnet und grau ist.
ich steh also so in roca wear quasi vor dem dock 11, das schätzungsweise dreimilliardenmal grösser ist als ich und hab die elbe oder alster im gesicht, neben mir steht der pole und denkt sich weissgottwas und es ist schön.
hamburg ist gut zu mir im moment.
liebe nach zürich.

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