Mittwoch, 21. November 2007

evite ser el proximo

il faut amuser la bouche!

ansonsten ist es schon dunkel draussen, ich freu mich auf die 33 nachher. trentemoller und ich verbringen einsame stunden im seefeld. vorher war grad die kitty da und wir haben über unsere uni-liebschaften geredet. in unserem fall heisst das: manchmal schwatzen wir im proseminar mit männern, manchmal auch nicht, aber wir bilden uns auf jeden fall ein, dass sie auf uns stehen. genauso wie wir uns einbilden, dass wir auf sie stehen. das darf theoretisch gar nicht sein, denn: a) sie sprechen (zum beispiel) einen anderen dialekt, b) sie haben (zum beispiel) keinen bartwuchs, c) sie sind arrogante arschlöcher, d) sie tragen (zum beispiel) freitag-taschen, e) sie tragen (zum beispiel) polo-pullis. die schlussfolgerung: die uni muss uns sehr, sehr langweilen.

wir sind echt dazu verdammt, in jeder situation nach dem next best thing zu streben. oder bin das nur ich? wenn man eine beziehung eingeht, tut man das also nur, weil man glaubt, auf einen sehr grossen raum bezogen the best thing gefunden zu haben. bis man des anderen belehrt wird. bis man sich selbst eventuell den raum erweitert (man fährt nach kopenhagen) oder man eine schicksalhafte begegnung macht, der dem bisherigen "best thing" seines territoriums (also dem freund, der freundin) konkurrenz macht.

it's a bitch.

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