Donnerstag, 19. Juni 2008

stockholm

oh ich bin eigentlich immer noch nicht in schreibstimmung. ich weiss nicht, was es ist. ist halt auch nichts passiert die letzten tage. a white screen or a transparent sky. einfach nichts.
wobei ich gestern ein erlebnis hatte. ein kleines, gutes. habe an meiner frisch gewaschenen wäsche gerochen, die ich mit einem erst kürzlich gekauften (und zuvor noch nie ausprobierten) waschmittel gewaschen hatte. omo. vielleicht habe ich das waschmittel wegen des unübertreffbaren namens gekauft. auf jeden fall rieche ich an meiner noch trocknenden wäsche und der geruch erinnert mich an jemanden. an wen denn? ich überlege und take another deep breath of my omo-clothing. weckt gute erinnerungen. aber mein kopf gibt mir keinen namen, kein gesicht, keine stadt. ich weiss lediglich, dass jemand so gerochen hat, den ich mal geküsst habe. ich tendiere zu stockholm, wo das wetter wunderschön war, die stadt unbekannt und jakob mich im taxi zu dem superschiff begleitete, das mich nach finnland bringen würde. ich weinte hinter meinen sonnenbrillen so sehr, wie ich auf dem deck stand und wir durch die schärenküste tuckerten.
vielleicht aber ist meine vermutung falsch und jakob hat nicht mit omo gewaschen. vielleicht ist halt einfach wieder sommer und ich will ein bisschen jakob-nostalgisch sein.
also denke ich an jakob.

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