
gestern bin ich nach hause geradelt wie sonst nur der ritter radeln kann. flitziflitzi.
es war ein mann in unserer wohnung. ein neuseeländer, völlig verwirrt, ich habe selten so langsames englisch zu hören bekommen. dann kam ein deutscher, der selbsternannte "christoph aus bayern" - etc. wohnungsbesichtigung. ich glaube, ich werde auch ohne freies zimmer bei uns in der wohnung wöchentlich solche castings durchführen. mit immer schöneren anforderungen an den, ja, zukünftigen mieter: du hast schon mal in norwegen holz gehackt und bist nebenberuflich fussmasseur. idealerweise bist du im vorstand von absolut.
auf jeden fall tauchte dann irgendwann später am abend ein freund meiner dänischen mitbewohnerin auf - ein norweger. ob ich mit auf ein bier käme? dafür sähe ich gerade nicht gut genug aus, fand ich. ob ich trotzdem mit auf ein bier käme? ok. multiplizieren wir das eine bier mit einer beliebigen zahl und schauen, was passiert: besoffen rede ich eben doch am besten dänisch. der norweger hat mir von seinen schokolade-anfällen erzählt. eine spannende krankheitsgeschichte. beginnt in den neunzigern. aber im normalfall seien es zwei tafeln pro tag. bevorzugt ab 70 % kakao.
später wollten mich die beiden überreden, dem skandinavischen ruderclub von zürich beizutreten. meine neugierde wurde durch sporadische kommentare über trunkene saunabesuche um 3 uhr in der früh massiv bestärkt.
ich überleg's mir. bedingung ist, dass man eine skandinavische sprache spricht. ich werde mich heute abend erneut betrinken und also dänisch üben.
this is multitasking.

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