Dienstag, 9. Dezember 2008

the long distance runner

heute vorlesung ausgefallen weil professor knut hickethier krank. ich zu hause sinnkrise. schon um 11:00 morgens powernap hingelegt um mich nachher zum last resort aufzumachen: dem haus 73.
das erste café, das ich hier betreten habe, und nun irgendwie comfort-zone. es ist gross genug, darin die übersicht zu verlieren. die kellner variieren von gröberen assis bis hin zu hypernden ed hardies. aber der kaffee ist gut und man ist alleine nicht alleine. viele solo-powerbookbesitzer.
heute setzte ich mich neben zwei durchschnittsbuben und schaute tief in meine texte. ich bemerke einmal newbalance einmal geschwür, einmal knielanger mantel einmal geschwür, einmal schwarztee mit zitrone einmal heisse schokolade ohne sahne. durch und durch menschen ohne sinn für humor, die zwei. ich muss illustrieren: der newbalance-typ trägt den knielangen mantel. es sieht katastrophal aus. der mantel wertet die hübschen schuh' ab und entreisst sie dem von mir gewünschten kontext.
ich bemerke das blöcklein, auf das newbalance von zeit zu zeit was kribbelt. ich bemerke den aufdruck auf diesem blöcklein: jung von matt. ich lache und weine gleichzeitig und das ergibt dann wieder null. aber irgendwie möchte ich mich schon als abgewiesene copytest-bewerberin zu erkennen geben. ich tu's nicht.
ich mache weiter im text und geniesse meine macht.

failure is the best way to learn.
love and who the fuck is tuesday.

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