es läuft "again" von archive.
und so ist es. ich komme sonntagabend nach hause von einem wochenende - wo? wo war ich? you're killing me again. das ist ein selbstgespräch. ich habe gedacht und gehofft, dass ich mich jetzt anders fühlen würde. jetzt, am sonntagabend. jetzt, nach einem wochenende in einem fremden bett, in fremden händen. ich habe gedacht, das fremde würde zu was bekanntem werden, aber es bleibt fremd.
und deswegen muss ich doch hier einen strich ziehen.
hier muss ich mir sagen: ich habe dem fremden eine chance gegeben. ich habe mir eine chance gegeben. und nichts ist passiert. ich fühle mich unbegehrter denn je, nach diesem wochenende voller begehren und begierde, alles war da, alles war gut, alles fühlte sich mehr als gut an, und nichts davon bleibt. nichts davon ist geblieben. es haftet nicht an mir. es haftet nicht an ihm. wir sind bloss zwei weitere verlorengegangene. zwei aneinander verlorengegangene. gescheiterte.
wird noch ein solches wochenende kommen? es soll nicht. es macht mich körperlich ganz, ganz hilflos. ich bin müde. ich bin traurig.
ich fühle mich krank.
und jetzt bitte alle mal lächeln.
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1 Kommentar:
montagmorgen um 11 willkommen zum stoizismus. die stoiker, die sagen: du wirst glücklich wenn du tugendhaft bist, also nur aus dir selbst heraus. alle äusseren einwirkungen - seis ein kuss oder ein faustschlag - haben überhaupt nichts mit dir zu tun und können darum gar keinen einfluss auf dein seelenheil nehmen.
gratulation sie sind gerettet.
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